Auf zum nächsten Weltkulturerbe – Bath wurde 1987 dazu ernannt.


Die Pulteney Bridge soll der Ponte Vecchio in Venedig nachempfunden sein und wurde um 1770 erbaut. William und Frances Pulteney hatten sie in Auftrag gegeben, weil es die einzige Möglichkeit war, von ihrem Anwesen in Bathwick ohne Fähre nach Bath zu kommen.
Ist man auf der Brücke unterwegs, dann kann erscheint sie wie eine normale Strasse

Bekannt ist Bath vor allem durch seine heißen Quellen und Thermalbäder. Die historischen Bäder wurden verbunden mit einem topmodernen Rooftop Außenpool mit Blick auf die Stadt.


Wir haben an einer von Bewohnern aus Bath organisierten Stadtführung teilgenommen und viele Geschichten gehört, die nicht im Reiseführer stehen.
Zum Beispiel wie die Entsorgung der Toiletten stattgefunden hat zu einer Zeit in der die Häuser noch nicht an die Kanalisation angeschlossen waren.
Oder welche Fernsehserien hier in Bath gedreht wurden, zum Beispiel einige Szenen aus der Netflix-Serie „Bridgerton „.

oder was es Beau Nash auf sich hatte, der angeblich einer der größten Dandys seiner Zeit gewesen sein soll. Seinen Lebensunterhalt soll er mit Glückspiel finanziert haben, wir haben allerdings kein Spielcasino gesehen.

Einzigartig ist auch das Häuserensemble am Royal Crescent. Entworfen von John Wood und fertiggestellt von John Wood, Junior, gilt es als das größte zusammenhängende palladianische Architekturensemble der Welt.
Eigentlich war es Pflicht, alle Türen weiß zu streichen. Aber es gibt hier ein gelbe Tür, die von einer englischen Lady mit Charme durchgesetzt wurde. Nach einen Besuch des zuständigen Beamten, ließ er verlautbaren, dass das Gelb nicht sooo gelb sei und daher als weiß durchging. Findet ihr die gelbe Tür?
Diese strengen Vorgaben galten übrigens nur für die Vorderseiten von Gebäuden. Unser Guide meinte, dass sich auf den Gebäuderückseiten die Architekturstudenten verwirklichen durften. Dort sieht man die verschiedensten Fensterfronten und runde und eckige Fronten

Auch ein interessantes Detail war der Metallkegel zum Löschen der Kerzen nachdem die Herrschaft nach Hause geleitet wurde.

Die Gebäude haben zwei Geschosse unterhalb der Gehwegebene und mit dem Flaschenzug konnten Waren bequemer rauf und runter bewegt werden.

Die Besichtigung der Kathedrale von Bath wurde durch fahrlässiges Zeitmanagement verhindert, der Besuch des vornehmen „Pump Room“ auf eine Tasse Tee mit einem kleinen Scone und einem Klecks Clotted Cream scheiterte an der zwangsverordneten Teilnahme am Jane Austen Afternoon Tea für 89 Pfund für zwei Pesonen. Für diesen stolzen Preis erhält man als Gegenleistung auf einer Etagere nett angerichtete Kleinigkeiten, die insgesamt mit 2050 kcal pro Person beziffert werden. Wir haben uns daher mit einer Tasse Tee in einem kleinen Coffeeshop begnügt.


Das eingesparte Geld könnte man alternativ in individuelle Strassenlyrik investieren.

Oder aber so wie wir in ein vergleichsweise schlichtes Menu der geschätzten asiatischen Küche.

Die Markthalle von Bath haben wir zufällig gefunden und hatten kurz gehofft, hier gutes Gemüse und andere Leckereien zu finden

es gab aber leider nur gebrauchte Bücher und Ledergürtel


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