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Schilcher und Slowenien

Ein anderer Wein, den es im Westburgenland gibt ist der Schilcher.

Die Sage berichtet, dass römische Händler eine Fuhre mit italienischen Weinstöcken umgeworfen hätten und ein steirischer Weinhacker schnell zur Stelle war, um die Reben zwischen seine Weinstöcke zu pflanzen und so war der Schilcher geboren. Die Farbe der Traube ist immer gleich – rot. Und der Name der Rebe ist auch immer gleich – Blaue Wildbacher Rebe. Aber die Farbe des Schilcherweines ist je nach Ort verschieden und changiert von hellrot bei Stainz, über dunkles rosé nur 15 km weiter bis man in Eibiswald durchaus glauben kann einen Rotwein zu trinken. Woran das wohl liegt?

Die meisten kennen den Schilcher-Sturm, also den neuen Wein mit hohem Zuckergehalt und wenig Alkohol. Schilcher wird auch als Spritzer bzw. Schorle angeboten. Wohingegen der trocken ausgebaute Schilcher mit seinem hohen Säuregehalt durchaus eine Herausforderung für Winzer und Trinker sein kann. Unser Gastgeber räumte ein, dass es Jahrgänge geben kann, in denen die Säure im Keller reduziert werden muss. Das Aroma ist wie beim Uhudler wieder extrem fruchtig, aber durch die Säure deutlich interessanter und in Verbindung mit einer steirischen Jause zeigt sich ein stabiler Trinkfluss.

Billa oder Buschenschank – das ist für uns keine Frage

Die Gegend bietet auch genügend Möglichkeiten, um sich zu Fuß oder per Rad zu bewegen

Und dann ist erst mal Schluss mit Österreich. Wir fahren weiter nach Slowenien.

Camperlife auf dem Ziegenhof in Sentanel

bei bestem Novemberwetter

und grandiosen Ausblicken auf die Berge

Da wir am Wochenende mit sehr übersichtlicher Kühlschrankfüllung auf dem Campingplatz Menina in Varpolje ankamen, ergoogelten wir uns eine hochgelobte Burgerbraterei. Das Essen war tadellos,

auf die ganzjährige Halloween-Deko waren wir aber nicht vorbereitet. In Anbetracht unseres unten herum gut bestückten Tischskeletts, bevorzugten wir in diesem Fall das Kopf- bzw. Schädelende des Tischs.

Das Wetter ist so gut, dass wir uns spontan für einen Aufenthalt am Mittelmeer entscheiden. Wobei Slowenien nur über magere 46 Kilometer Küste verfügt, im Norden von Italien und im Süden von Kroatien begrenzt.

In Piran zeigt sich sehr deutlich die Nähe zu Italien

die Altstadt könnte auch die einer italienischen Küstenstadt sein

und auch das Essen war nach unserem Geschmack

Der Rückweg von Piran zu unserem Stellplatz führte uns direkt am Meer entlang

und die Stimmung bei Sonnenuntergang bzw. Mondaufgang war entspannend

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