Die letzten Jahre sind wir quer durch Europa gefahren und wurden fast überall mit den deutschen Verbrechen während der Nazizeit konfrontiert. Und hier in Polen, mitten im Nirgendwo, hat sich Hitler und sein engster Stab fast drei Jahre des Krieges verschanzt, gut geschützt im Wald und mit uneinnehmbaren Bunkern ausgestattet. Selbst als die Deutschen beim Rückzug alles vernichten wollten, haben die enormen Sprengladungen, die sie benutzt haben, nicht ausgereicht, um alles zu zerstören.
Hier sieht man, dass die Sprengung diesen Bunker nur horizontal spalten konnte.




Das Hauptquartier wurde maßstabsgetreu nachgebaut auch mit den entsprechenden Positionen von Aktentasche und Hitler. Und so sah es nach der Explosion aus.


Die Verhaftung und Ermordung der Attentäter dauerte nur wenige Stunden


Auch an den Weihnachtsschmuck wurde gedacht und Filme wurden im eigenen Kino gezeigt.


Jede Einheit und jede Nazigröße hatte ihren eigenen Bunker


manche sind so gut erhalten, dass die Besucher durchgehen können.


Übernachtet haben wir tatsächlich auch auf dem Gelände, es gibt einen Stellplatz für Wohnmobile.
Jetzt ist aber erstmal Schluss mit Geschichte, es geht an die Seen in Mausren. Die erste Station ist der Campingplatz Mazur Syrenka. Die beiden Betreiberinnen sind im Schwäbischen geboren und aufgewachsen, vielleicht liegt es daran, dass hier nur deutsche Womos stehen.


Wir leihen uns am Campingplatz ein Kanu und fahren den Fluß entlang bis zur Abholstelle.


Unser nächster Stopp ist Mikolajki, mit langer Strandpromenade und gutem Essen.


Gegessen haben wir im Restaurant Nóż w wodzie, das nach dem ersten Spielfilm von Roman Polanski benannt ist und auch hier gedreht wurde.



Das Wetter wird immer besser und so fahren wir weiter nach Bryzgiel und genießen den Blick auf den See Jezioro Wigry, kurz vor der Grenze zu Litauen.


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